Dima Slobodeniouk dirigiert Moussa, Saariaho und Schostakowitsch
Sehnen nach Schönheit
1984 in Kanada geboren, heute in Berlin lebend – Samy Moussa gehört der immer präsenter werdenden Generation der Postavantgarde an, die keinen Reiz mehr darin verspürt, die Missstände der Welt in düsteren Klangfarben anzuprangern. Für die Orchesterhymne „Adgilis
Deda“ (Mutterort) hat er sich von den georgischen Kaukasusbergen inspirieren lassen, die Musik folgt dem „Konzept des Schutzes“ (Moussa) und der Geborgenheit. Die feinen Klangfarben der Harfe sind es, die Kaija Saariaho immer wieder gereizt haben, für dieses besondere
Instrument zu komponieren. Einer der weltweit führenden Harfenisten stellt uns das dreisätzige Harfenkonzert aus dem Jahre 2015 vor. Nach der...